Cannabis Outdoor Anbau

Dennis
Dennis 32 Min Lesezeit

Der Outdoor Anbau von Cannabis erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Growern, die ihre Pflanzen im Einklang mit der Natur kultivieren möchten. Im Gegensatz zum Indoor Anbau bietet die Kultivierung unter freiem Himmel einige entscheidende Vorteile, aber auch spezielle Herausforderungen.

Unter optimalen Bedingungen erreichen Outdoor Pflanzen oft beeindruckende Größen und Erträge. Durch die Kraft der Sonne und den unbegrenzten Wurzelraum können sie ihr volles genetisches Potenzial entfalten. Outdoor Blüten zeichnen sich oft durch ein komplexes Terpen-Profil und kräftige Aromen aus.

Gleichzeitig ist der Outdoor Grower stärker den Launen der Natur ausgesetzt. Faktoren wie Klima, Wetter und Schädlinge spielen eine größere Rolle und erfordern sorgfältige Planung und Pflege.

Zielgruppe und Zweck des Cannabis Outdoor Anbau Ratgebers

Dieser Ratgeber richtet sich an alle Cannabis-Enthusiasten, die das natürliche Potenzial der Pflanze unter freiem Himmel ausschöpfen möchten. Egal ob blutige Anfänger oder erfahrene Grower – jeder soll wertvolle Erkenntnisse für die eigene Outdoor Praxis mitnehmen.

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Dutch Passion Cannabissamen

Das Ziel ist eine umfassende Schritt-für-Schritt Anleitung zu allen Aspekten des Outdoor Anbaus – von der Wahl des richtigen Standorts bis hin zur Ernte und Verarbeitung der Blüten. Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Tipps und Problemlösungen, immer unter Berücksichtigung der rechtlichen Grenzen.

Dabei werden sowohl die Grundlagen für einen erfolgreichen Start vermittelt, als auch Strategien für die Optimierung von Ertrag und Qualität. Aber auch mögliche Stolpersteine und Herausforderungen des Outdoor Anbaus werden offen angesprochen und konstruktiv behandelt.

Also macht euch bereit für eine spannende Reise in die Welt des Cannabis Outdoor Anbaus! Erfahrt, wie ihr das Beste aus euren Pflanzen herausholt, typische Fehler vermeidet und am Ende eure eigene sonnenverwöhnte Top-Ernte genießen könnt. Let’s grow outside!

Grundlagen des Outdoor Cannabis Anbaus

Der erfolgreiche Anbau von Cannabis unter freiem Himmel erfordert ein Verständnis der grundlegenden Bedürfnisse der Pflanzen und der Besonderheiten der Outdoor-Kultivierung. Von der Wahl des richtigen Standorts bis hin zur Genetik gibt es einige Schlüsselfaktoren, die über Triumph oder Misserfolg entscheiden können.

Anforderungen an Klima und Boden

Cannabis ist eine anpassungsfähige Pflanze, die in vielen Klimazonen gedeihen kann. Dennoch gibt es einige Mindestanforderungen für ein optimales Wachstum:

  • Ausreichend Sonnenlicht: Mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag, idealerweise mehr. Südlich ausgerichtete Standorte sind zu bevorzugen.
  • Moderate Temperaturen: Die meisten Cannabissorten wachsen am besten bei Tagestemperaturen zwischen 20-30°C und Nachttemperaturen nicht unter 15°C. Zu große Hitze oder Kälte können Stress und Wachstumsprobleme verursachen.
  • Niederschlag und Luftfeuchtigkeit: Cannabis braucht regelmäßige Wasserversorgung, kommt aber auch mit trockenerem Klima klar. Zu hohe Luftfeuchtigkeit erhöht die Gefahr von Schimmelbildung.
  • Nährstoffreicher, lockerer Boden: Ein schluffiger Lehmboden mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert (6,0-7,0) ist ideal. Er sollte humusreich sein und eine gute Wasser- und Nährstoffspeicherung bieten.

Standortwahl und Vorbereitung

Die Wahl des richtigen Standorts ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Outdoor Anbau. Neben den klimatischen Bedingungen spielen auch andere Faktoren eine Rolle:

  • Sicherheit und Diskretion: Der Standort sollte vor neugierigen Blicken geschützt und schwer zugänglich für Unbefugte sein.
  • Windschutz: Starke Winde können die Pflanzen austrocknen und Äste abknicken. Eine natürliche Barriere wie Hecken oder Mauern ist von Vorteil.
  • Schutz vor Schädlingen: Die Nähe zu stark befallenen Pflanzen oder Ameisenstraßen sollte vermieden werden.

Sobald der Standort feststeht, kann mit der Vorbereitung des Bodens begonnen werden. Dazu gehört in der Regel:

  1. Entfernen von Unkraut und Steinen
  2. Auflockern und Belüften der Erde
  3. Einarbeiten von organischem Dünger oder Kompost
  4. Anlegen von Bewässerungsrinnen oder -löchern
  5. Errichten von Windschutz oder Sichtbarrieren

Je nach Ausgangslage und Ambitionen kann dieser Prozess wenige Stunden bis mehrere Tage dauern. Eine gründliche Vorbereitung zahlt sich aber in jedem Fall aus.

Auswahl der passenden Genetik

Die Wahl der richtigen Cannabissorte ist ein weiterer entscheidender Faktor für den Outdoor-Erfolg. Nicht alle Sorten eignen sich gleichermaßen für die Kultivierung unter freiem Himmel.

Anforderungen an Outdoor-Genetiken

Gute Outdoor-Sorten zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge, Schimmel und Klimaschwankungen
  • Kompaktes Wachstum für eine gute Stabilität und Blütenbildung
  • Kurze Blütezeit, um vor Herbstfrösten zu finishen
  • Gute Schimmelresistenz, besonders in feuchteren Klimazonen
  • Kräftiger Wuchs für hohe Erträge

Besonders geeignet sind traditionelle Landrassen aus Regionen mit ähnlichem Klima, sowie viele moderne Hybride, die speziell für Outdoor gezüchtet wurden.

Feminisierte vs. reguläre Samen

Beim Kauf des Saatguts habt ihr die Wahl zwischen regulären und feminisierten Samen:

  • Reguläre Samen bringen sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen hervor. Die Männchen müssen vor der Blüte entfernt werden, um eine Befruchtung zu vermeiden. Dafür sind die Samen günstiger und eignen sich zur Zucht.
  • Feminisierte Samen bringen fast ausschließlich weibliche, blühende Pflanzen hervor. Das spart Platz und Arbeit, kostet aber mehr und eignet sich nicht für die Vermehrung.

Letztendlich ist es eine Frage der persönlichen Präferenzen und Ziele, welcher Samentyp gewählt wird.

Benötigtes Equipment und Materialien

Verglichen mit dem Indoor Anbau ist der Ausrüstungsbedarf für Outdoor überschaubar. Folgende Dinge solltet ihr dennoch zur Hand haben:

  • Spaten, Rechen und Gartenwerkzeuge zur Bodenbearbeitung
  • Gartenschere und Schere zum Beschneiden der Pflanzen
  • Gartenschlauch oder Eimer zur Bewässerung
  • Düngemittel, Kompost oder Mulch für die Nährstoffversorgung
  • Rankhilfen, Stöcke oder Netze für größere Pflanzen
  • Nützlinge und biologische Schädlingsbekämpfung
  • Schattennetze oder Folien zum Schutz vor zu starker Sonne

Je nach Standort und Größe des Anbaus kommen natürlich noch weitere Posten hinzu. Aber auch mit einem Basis-Setup lässt sich schon ein erfolgreicher Outdoor-Grow realisieren.

Die richtige Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg – das gilt für den Anbau von Cannabis genauso wie für viele andere Unterfangen. Mit der Wahl eines geeigneten Standorts, der passenden Genetik und einer soliden Grundausstattung seid ihr schon auf einem guten Weg.

Im nächsten Kapitel geht es dann an die praktische Umsetzung – von der Aussaat bis hin zur Aufzucht der ersten Jungpflanzen. Seid gespannt!

Aussaat und Keimung

Der Startschuss für jeden erfolgreichen Outdoor-Grow fällt mit der Aussaat der Cannabissamen. In diesem kritischen Stadium werden die Weichen für die Gesundheit und Vitalität der späteren Pflanzen gestellt. Umso wichtiger ist es, die Bedürfnisse der Samen zu kennen und für optimale Keimbedingungen zu sorgen.

Direkte Aussaat vs. Voranzucht

Grundsätzlich habt ihr zwei Möglichkeiten, wie ihr eure Samen starten könnt:

  1. Direkte Aussaat im Freiland an Ort und Stelle
  2. Voranzucht in geschützter Umgebung und späteres Umpflanzen

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:

Direkte Aussaat

  • Weniger Aufwand, da kein Umtopfen nötig
  • Pflanzen wachsen von Anfang an im Zielsubstrat
  • Ungestörte Wurzelentwicklung
  • Keimlinge sind ungeschützt Witterung und Fressfeinden ausgesetzt
  • Schlechte Kontrolle über Keimbedingungen

Die direkte Aussaat empfiehlt sich vor allem für große, weitläufige Flächen und milde Bedingungen.

Voranzucht

  • Bessere Kontrolle über Temperatur, Feuchtigkeit und Licht während der Keimung
  • Schutz der jungen Pflanzen vor Wetterextremen und Schädlingen
  • Möglichkeit zur Selektion der stärksten Sämlinge
  • Mehr Aufwand durch Pflege und Umtopfen
  • Risiko von Wurzelschäden beim Umpflanzen

Die Voranzucht ist die bevorzugte Methode der meisten Outdoor-Grower, da sie zuverlässigere Ergebnisse liefert.

Optimale Keimbedingungen

Cannabissamen brauchen drei Dinge zum Keimen: Feuchtigkeit, Wärme und Dunkelheit.

Folgende Bedingungen haben sich bewährt:

  • Einweichen der Samen für 12-24 Stunden in lauwarmen Wasser (optional)
  • Keimmedium wie feuchtes Küchenpapier, Anzuchterde oder Steinwolle
  • Keimtemperatur zwischen 20-25°C
  • Relative Luftfeuchte von 70-80%
  • Kein direktes Licht nötig

Die angekeimten Samen werden dann ca. 0,5-1 cm tief in das Anzuchtmedium gelegt und leicht mit Erde bedeckt. Bei konstanter Temperatur und Feuchte zeigen sich meist nach 24-72 Stunden die ersten Keimlinge.

Häufige Probleme bei der Keimung

Trotz optimaler Bedingungen läuft die Keimung nicht immer problemlos ab. Häufige Stolpersteine sind:

  • Zu alte oder falsch gelagerte Samen mit geringer Keimfähigkeit
  • Zu tiefes Eingraben der Samen oder Überschichten mit zu viel Erde
  • Austrocknen des Keimmediums durch mangelnde Luftfeuchte
  • Staunässe und Schimmelbildung durch zu viel Wasser
  • Ungünstige Temperaturen, besonders nächtliche Kälte unter 10°C

Behaltet eure Keimlinge gut im Auge und reagiert schnell auf mögliche Probleme. Wenn nötig, setzt besser noch einen zweiten Schwung Samen nach, um genügend vitale Jungpflanzen zu haben.

Wachstum und Pflege der Sämlinge

Sobald die Samen gekeimt sind und die ersten Keimblätter entfalten, beginnt die spannende Aufzucht der Sämlinge.

Licht und Beleuchtung

Cannabissämlinge brauchen viel Licht für ein kompaktes, kräftiges Wachstum. Bei der Voranzucht sollten sie mindestens 16-18 Stunden täglich beleuchtet werden, entweder durch natürliches Licht oder Pflanzenwachstumslampen.

Besonders bewährt haben sich LED-Lampen und Leuchtstoffröhren, die ein volles Spektrum und wenig Wärme abgeben. Achtet auch auf den richtigen Abstand zum Licht – zu nah fördert Verbrennung, zu weit weg ein schwaches, gestrecktes Wachstum.

Gießen und Düngen

In den ersten Wochen brauchen die Sämlinge regelmäßig Wasser, aber keine zusätzliche Düngung. Ein leichtes Besprühen der Blätter erhöht die Luftfeuchte und fördert das Wachstum.

Gegossen wird am besten mit einer feinen Brause, um Verletzungen zu vermeiden. Lasst das Anzuchtsubstrat zwischen den Wassergaben immer leicht antrocknen, um Staunässe zu vermeiden. Die jungen Pflanzen sind sehr empfindlich gegenüber Über- und Unterversorgung.

Selektieren und Umtopfen

Nach 2-4 Wochen sind die Sämlinge bereit für das Umtopfen in größere Gefäße. Wählt dabei die kräftigsten und vitalsten Exemplare aus, die Rest kann kompostiert werden.

Setzt die Jungpflanzen in Töpfe mit mindestens 1-2 Litern Substrat. Ein lockeres, nährstoffreiches und gut dräniertes Medium aus Anzuchterde, Kokos und Perlit hat sich bewährt. Achtet beim Umtopfen darauf, die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen.

Abhärtung und Ausbringung

Bevor die Jungpflanzen ins Freie kommen, müssen sie langsam an die neuen Bedingungen gewöhnt werden. Diesen Prozess nennt man Abhärtung.

Gewöhnt die Pflanzen über 1-2 Wochen schrittweise an das natürliche Licht, die Temperatur und Luftfeuchte am finalen Standort. Lasst sie zunächst nur ein paar Stunden draußen und verlängert die Zeit jeden Tag. Schützt sie anfangs vor direkter Sonne und starkem Wind.

Nach der erfolgreichen Abhärtung können die Jungpflanzen endgültig ins Freiland gesetzt werden. Der beste Zeitpunkt ist meist Ende Mai / Anfang Juni, wenn keine Fröste mehr drohen.

Herzlichen Glückwunsch – eure Outdoor-Babies stehen in den Startlöchern! Auch wenn jetzt die spannendste Phase des Wachstums und der Blüte beginnt, ist die Versuchung noch nicht vorbei. Bis zur Ernte gilt es, die Pflanzen bestmöglich zu unterstützen und zu lenken.

Wie das gelingt und welche Maßnahmen in der vegetativen und Blütephase sinnvoll sind, erfahrt ihr im nächsten Kapitel. Bleibt also dran und begleitet eure grünen Schützlinge auf dem Weg zu ihrer vollen Pracht.

Vegetative Phase

Mit dem Umzug der Jungpflanzen ins Freie beginnt die eigentliche vegetative Phase – die Zeit des Hauptwachstums und der Entwicklung zur ausgewachsenen Cannabispflanze. In den nächsten Wochen legen die Pflanzen kräftig an Größe und Masse zu und bilden die Grundlage für eine reiche Blüte und Ernte.

Wachstumsbedingungen im Freiland

Um in der vegetativen Phase optimal zu gedeihen, brauchen die Pflanzen vor allem viel Licht, Wasser und Nährstoffe.

Licht und Belichtungsdauer

Cannabis ist eine lichtliebende Pflanze, die mindestens 6 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag benötigt. Je mehr, desto besser – in der Natur folgt die vegetative Phase den langen Tagen des Frühsommers.

Um das Wachstum zusätzlich anzuregen, könnt ihr die Pflanzen auch mit einer Zusatzbeleuchtung unterstützen. Dabei haben sich besonders Natriumdampflampen (HPS) und Metallhalogenidlampen (MH) bewährt. Sie verlängern die Tageslänge auf 18-24 Stunden und fördern so die Photosynthese und Entwicklung.

Bewässerung und Nährstoffversorgung

Ausreichend Wasser ist ein weiterer Schlüsselfaktor in der vegetativen Phase. Die Pflanzen nehmen nun täglich große Mengen auf, um sie für Wachstum und Stoffwechsel zu nutzen.

Orientiert euch bei der Bewässerung am Zustand des Bodens und der Pflanzen. Lasst die obere Bodenschicht zwischen den Gaben leicht antrocknen, um Staunässe zu vermeiden. Gleichzeitig sollten die Pflanzen nie komplett austrocknen. Besonders an heißen und windigen Tagen ist regelmäßiges Wässern gefragt.

Neben Wasser braucht Cannabis auch reichlich Nährstoffe für das vegetative Wachstum. Vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium werden in größeren Mengen benötigt.

Am einfachsten lassen sich die Nährstoffe über flüssige oder lösliche Dünger zuführen, die dem Gießwasser beigemischt werden. Achtet auf ein ausgewogenes NPK-Verhältnis von etwa 3-1-2 und folgt den Dosierungsanweisungen des Herstellers.

Alternativ könnt ihr den Boden auch mit organischen Düngern wie Kompost, Guano oder Pflanzenjauchen anreichern. Sie geben die Nährstoffe langsamer ab und fördern das Bodenleben, brauchen aber etwas mehr Vorlaufzeit.

Wachstumskontrolle und Trainingsmethoden

Die vegetative Phase ist auch der Zeitpunkt, um aktiv in die Entwicklung der Pflanzen einzugreifen und sie für eine ertragreiche Blüte vorzubereiten. Verschiedene Trainingsmethoden helfen dabei, das Wachstum zu kontrollieren und die Struktur der Pflanzen zu optimieren.

LST – Low Stress Training

Das Low Stress Training (LST) ist eine sanfte Methode, um die Pflanzen in die Breite wachsen zu lassen und mehr Seitentriebe zu fördern. Dabei werden die Triebe mithilfe von Schnüren oder Gewichten nach unten gebogen und fixiert, ohne sie zu beschädigen.

LST eignet sich besonders für kleinere Gärten und Pflanzen, die nicht zu groß werden sollen. Es ist schonend und einfach durchzuführen, braucht aber etwas Geduld und regelmäßige Anpassung.

HST – High Stress Training

Beim High Stress Training (HST) werden die Pflanzen gezielt verletzt, um eine bestimmte Wuchsform zu erreichen. Beliebte Techniken sind:

  • Topping: Der Haupttrieb wird gekappt, um mehrere gleichwertige Seitentriebe zu fördern und eine buschige Struktur zu erreichen.
  • FIMing: Ähnlich wie Topping, aber es wird nur ein Teil des Haupttriebs entfernt. Das regt die Pflanze zu noch stärkerem Seitenwachstum an.
  • Supercropping: Durch gezieltes Knicken oder Quetschen der Äste wird das Wachstum gebremst und die unteren Triebe gestärkt.

HST-Methoden sind effizienter als LST, aber auch riskanter. Sie eignen sich für größere, kräftige Pflanzen und erfahrene Grower.

Lollipopping und Scrogging

Zwei weitere beliebte Trainingsmethoden sind Lollipopping und Scrogging.

Lollipopping bezeichnet das Entfernen der unteren Blätter und Seitentriebe, um die Energie der Pflanze auf die oberen Knospen zu konzentrieren. Das verbessert die Luftzirkulation, reduziert das Risiko von Schimmel und erhöht den Ertrag.

Beim Scrogging (Screen of Green) werden die Triebe der Pflanze durch ein horizontales Gitternetz aus Schnüren oder Draht geführt. So entsteht eine gleichmäßige, flächige Verteilung der Knospen, die optimal mit Licht versorgt werden.

Beide Methoden eignen sich gut für die Outdoor-Kultivierung und können je nach Setup und Vorliebe kombiniert werden.

Häufige Probleme und Lösungen

Auch in der vegetativen Phase können verschiedene Probleme auftreten, die das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen beeinträchtigen. Hier sind einige der häufigsten Störungen und wie ihr darauf reagieren könnt:

  • Nährstoffmängel: Blattaufhellungen, Vergilbungen oder Nekrosen deuten auf fehlende Nährstoffe hin. Überprüft den pH-Wert des Bodens und erhöht die Düngergabe schrittweise.
  • Nährstoffüberschuss: Zu viel Dünger führt zu Blattverbrennungen und einem ungesunden Aussehen. Reduziert die Nährstoffzufuhr und spült den Boden mit Klarwasser durch.
  • Trockenstress: Welke, schlaffe Blätter und vertrocknete Blattränder sind Zeichen für Wassermangel. Erhöht die Bewässerungsfrequenz und mulcht den Boden, um die Feuchtigkeit zu halten.
  • Schädlingsbefall: Löcher in den Blättern, klebrige Rückstände oder kriechende Insekten deuten auf Schädlinge hin. Kontrolliert die Pflanzen regelmäßig und behandelt sie gegebenenfalls mit Neem-Öl, Kaliseife oder biologischen Mitteln.
  • Schimmel und Pilzerkrankungen: Weißliche Beläge, braune Flecken oder abgestorbene Pflanzenteile können durch Pilze verursacht werden. Verbessert die Luftzirkulation, entfernt befallene Teile und behandelt mit fungiziden Sprays.

Am besten beugt ihr Problemen vor, indem ihr eure Pflanzen aufmerksam beobachtet, gute Wachstumsbedingungen schafft und konsequent handelt. Je früher ihr Unregelmäßigkeiten erkennt und darauf reagiert, desto geringer ist das Risiko für ernsthafte Schäden.

Die vegetative Phase ist eine spannende Zeit voller dynamischer Entwicklung. Mit der richtigen Pflege und etwas Übung könnt ihr eure Pflanzen in dieser wichtigen Wachstumsphase gezielt formen und auf eine ertragreiche Blüte vorbereiten.

Freut euch auf die nächsten Wochen des Wachstums und der Veränderung! Und seid gespannt auf das nächste Kapitel, in dem es um den Höhepunkt jedes Cannabis-Grows geht: Die Blüte bis zur ersehnten Ernte.

Blütephase

Mit dem Einsetzen der Blüte beginnt die spannendste und wichtigste Phase im Leben einer Cannabispflanze. In den kommenden Wochen bilden sich die begehrten, THC-reichen Blütenstände, die später geerntet und konsumiert werden können. Jetzt heißt es, die Pflanzen optimal zu unterstützen und die Früchte eurer Arbeit zu ernten.

Beginn der Blüte und Entwicklung der Blütenstände

Der Übergang von der vegetativen zur generativen Phase wird durch die abnehmende Tageslänge ausgelöst. Sobald die Pflanzen weniger als 12-14 Stunden Licht am Tag bekommen, beginnen sie mit der Blütenbildung.

In der Natur geschieht dies meist zwischen Ende Juli und Anfang August, je nach Breitengrad und Sorte. Outdoor-Grower sind dabei vom natürlichen Lichtrhythmus abhängig, können den Blühbeginn aber durch eine zusätzliche Verdunklung beeinflussen.

Die ersten Anzeichen der Blüte sind die Vorblüten – kleine, weiße Härchen, die aus den Nodien zwischen den Blattstielen sprießen. Sie zeigen das Geschlecht der Pflanzen an:

  • Weibliche Pflanzen entwickeln zunächst ein einzelnes, pistilähnliches Härchen, aus dem später die Blütenstände wachsen.
  • Männliche Pflanzen bilden kleine, runde Pollensäcke, die bald aufplatzen und den Blütenstaub enthalten.

Für die meisten Grower sind nur die weiblichen Pflanzen von Interesse, da sie die begehrten, THC-haltigen Blüten produzieren. Männliche Pflanzen werden meist frühzeitig entfernt, um eine Befruchtung zu vermeiden.

In den folgenden Wochen entwickeln sich die Blütenstände immer weiter. Sie wachsen, werden dichter und beginnen, die charakteristischen Trichome auszubilden. Je nach Sorte und Bedingungen dauert die Blütephase etwa 6-12 Wochen.

Unterstützende Maßnahmen und Pflege

Um die Blütenbildung zu fördern und den Ertrag zu maximieren, sind einige unterstützende Maßnahmen und Anpassungen in der Pflege nötig.

Nährstoffversorgung und Düngung

Mit dem Einsetzen der Blüte ändert sich der Nährstoffbedarf der Pflanzen. Sie brauchen nun weniger Stickstoff, dafür mehr Phosphor und Kalium für die Blütenentwicklung.

Stellt daher auf einen speziellen Blütedünger um, der ein Nährstoffverhältnis von etwa 1-3-2 aufweist. Organische Dünger wie Batguano oder Knochenschrot sind ebenfalls gut geeignet.

Gegen Ende der Blüte, etwa 1-2 Wochen vor der Ernte, solltet ihr die Nährstoffzufuhr reduzieren oder ganz einstellen. Das ermöglicht den Pflanzen, überschüssige Nährstoffe abzubauen und verbessert den Geschmack und die Qualität der Blüten.

Unterstützung und Stabilisierung

Mit zunehmender Größe und Gewicht der Blütenstände werden die Pflanzen immer instabiler und anfälliger für Schäden durch Wind und Wetter.

Um die Triebe zu stützen und ein Abknicken zu vermeiden, könnt ihr verschiedene Hilfsmittel einsetzen:

  • Bambusstäbe oder Holzpflöcke dienen als stabile Rankhilfe für einzelne Äste.
  • Netze oder Schnüre können über die gesamte Pflanze gespannt werden und bieten flächige Unterstützung.
  • Scrog-Netze ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung der Blütenstände und optimale Lichtausbeute.

Achtet auch auf eine gute Belüftung der Blütenstände, um Staunässe und Schimmelbildung zu vermeiden.

Ausdünnung und Entblätterung

Um die Luftzirkulation zu verbessern und die Energie der Pflanze auf die Blütenproduktion zu lenken, kann eine teilweise Ausdünnung und Entblätterung sinnvoll sein.

Dabei werden die unteren, schattigen Blätter und Seitentriebe entfernt, die ohnehin wenig Ertrag bringen. So gelangt mehr Licht und Luft an die verbleibenden Blütenstände und das Schimmelrisiko sinkt.

Allerdings solltet ihr nicht zu viel auf einmal wegschneiden, um die Pflanzen nicht zu stressen. Eine schrittweise, sanfte Ausdünnung über mehrere Wochen ist empfehlenswert.

Kontrolle von Schädlingen und Krankheiten

Die dichten, klebrigen Blütenstände sind ein attraktives Ziel für verschiedene Schädlinge und Krankheitserreger. Besonders in der zweiten Hälfte der Blüte kann ein Befall fatale Folgen haben.

Häufige Schädlinge

  • Spinnmilben: Winzige Spinnentiere, die an der Blattunterseite saugen und feine Gespinste bilden. Sie vermehren sich rasend schnell und können ganze Pflanzen entlauben.
  • Thripse: Kleine, längliche Insekten, die silbrige Flecken und Wachstumsdeformationen an den Blättern verursachen. Sie übertragen auch gefährliche Viren.
  • Blattläuse: Träge, saftsaugende Insekten, die sich oft in den Blattachseln sammeln. Sie scheiden klebrigen Honigtau aus, der Rußtaupilze anzieht.
  • Weiße Fliegen: Motten-ähnliche Insekten, deren Larven an der Blattunterseite saugen. Sie schwächen die Pflanzen und hinterlassen klebrige Ausscheidungen.

Krankheiten und Pilzbefall

  • Echter Mehltau: Weißer, mehliger Belag auf den Blättern und Blüten. Befallene Teile sterben ab, die Blüten werden ungenießbar.
  • Botrytis oder Grauschimmel: Grauer, pelziger Belag auf den Blüten, der sich schnell ausbreitet. Befallene Teile faulen und müssen entfernt werden.
  • Fusarium: Welkekrankheit, die zu Verfärbungen und Absterben der Leitbündel führt. Befallene Pflanzen sind nicht mehr zu retten.

Um Schädlinge und Krankheiten zu vermeiden, sind eine gute Hygiene, regelmäßige Kontrollen und ein schnelles Eingreifen wichtig. Befallene Pflanzenteile sollten sofort entfernt und die Pflanzen mit geeigneten Mitteln behandelt werden.

Im Zweifelsfall ist es ratsam, lieber früher als später zu ernten, um zumindest einen Teil der Blüten zu retten.

Bestimmung des Erntezeitpunkts

Der krönende Abschluss der Blütephase ist die Ernte der reifen Blütenstände. Dabei ist der richtige Zeitpunkt entscheidend für Ertrag, Wirkung und Aroma der Blüten.

Die wichtigsten Indikatoren für die Reife sind die Farbe der Blütenhärchen und die Trübung der Trichome:

  • Zu Beginn der Blüte sind die Härchen (Pistils) weiß und stehen gerade nach oben. Mit zunehmender Reife verfärben sie sich orange, rot oder braun und kräuseln sich ein.
  • Die Trichome auf den Blüten und Zuckerbättern sehen zunächst glasklar aus. Im Laufe der Reife werden sie milchig-trüb und schließlich bernsteinfarben.

Der optimale Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn etwa 70-80% der Härchen verfärbt sind und die meisten Trichome eine milchige bis leicht bernsteinfarbene Trübung aufweisen.

Je nach persönlicher Vorliebe und gewünschter Wirkung könnt ihr diesen Zeitpunkt etwas variieren:

  • Frühere Ernte = mehr THC, weniger CBD, klare, kopflastige Wirkung
  • Spätere Ernte = weniger THC, mehr CBD, körperbetonte, entspannende Wirkung

In der Regel liegt der Erntezeitpunkt zwischen Mitte September und Ende Oktober, je nach Sorte und Witterung.

Um den perfekten Moment nicht zu verpassen, solltet ihr eure Pflanzen in den letzten Wochen besonders aufmerksam beobachten. Schaut euch die Blüten aus der Nähe an, macht Fotos zur Dokumentation und vertraut auf euer Gefühl.

Sobald der große Tag gekommen ist, schneidet ihr die Blütenstände vorsichtig ab und hängt sie zum Trocknen auf. Damit beginnt die letzte Phase eurer Reise – die Nachbehandlung und Lagerung eurer selbst gezogenen Cannabisblüten.

Aber lasst euch nicht stressen – auch wenn die Blütezeit vorbei ist, habt ihr das Beste noch vor euch. Bald könnt ihr die Früchte eurer harten Arbeit genießen und stolz auf eure Leistung zurückblicken.

Im nächsten Kapitel erfahrt ihr alles Wissenswerte zur schonenden Ernte, Trocknung und Weiterverarbeitung der Blüten. Freut euch drauf!

Probleme und Lösungen

Auch bei sorgfältiger Planung und Pflege können im Laufe eines Outdoor-Grows verschiedene Probleme auftreten, die den Ertrag und die Qualität der Ernte beeinträchtigen. Oft lassen sich diese Schwierigkeiten durch schnelles, kompetentes Handeln beheben oder zumindest eindämmen. In diesem Kapitel gehen wir auf häufige Stolpersteine ein und zeigen praktische Lösungsansätze.

Nährstoffprobleme erkennen und beheben

Eine ausgewogene Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen ist entscheidend für die Gesundheit und Produktivität der Cannabispflanzen. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss bestimmter Nährstoffe kann zu Wachstumsstörungen und Ertragseinbußen führen.

Häufige Mangelerscheinungen

  • Stickstoffmangel: Blattvergilbung, beginnend an den älteren Blättern. Wachstumsstagnation und reduzierte Blütenbildung.
  • Phosphormangel: Dunkle Flecken auf den Blättern, rötliche Verfärbung der Stängel. Gestörte Wurzel- und Blütenentwicklung.
  • Kaliummangel: Nekrotische Flecken und Verbrennungen an den Blatträndern. Schwache Stängel und anfällige Blüten.
  • Magnesiummangel: Chlorosen zwischen den Blattadern, später vollständige Vergilbung. Reduzierte Photosyntheseleistung.

Überdüngung vermeiden

Ebenso schädlich wie eine Unterversorgung ist eine übermäßige Düngung der Pflanzen. Anzeichen dafür sind:

  • Blattverbrennungen: Braune, nekrotische Flecken an den Blatträndern und -spitzen.
  • Nährstoffblockaden: Gehemmte Aufnahme anderer Nährstoffe durch extreme pH-Werte oder Salzstau.
  • Wachstumshemmung: Gestörte Entwicklung von Wurzeln, Blättern und Blüten.

Um Nährstoffprobleme zu vermeiden, sind eine bedarfsgerechte, ausgewogene Düngung und regelmäßige Kontrollen unerlässlich. Orientiert euch an den Empfehlungen der Düngemittelhersteller und passt die Dosierung gegebenenfalls an.

Bei akuten Mangelsymptomen können zusätzliche Blattdünger oder gezielte Einzelnährstoffgaben helfen. Eine Überdüngung lässt sich durch gründliches Spülen des Bodens mit Klarwasser abmildern.

Schädlingsbefall effektiv bekämpfen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es immer wieder zu einem Befall mit Schädlingen wie Spinnmilben, Blattläusen oder Thripsen kommen. Diese Plagegeister vermehren sich rasant und können großen Schaden anrichten, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird.

Monitoring und Früherkennung

Der beste Schutz vor Schädlingen ist eine aufmerksame Beobachtung der Pflanzen. Kontrolliert regelmäßig die Blattober- und -unterseiten, achtet auf Fraßspuren, Verfärbungen oder klebrige Rückstände.

Auch die Verwendung von Gelbfallen oder Klebetafeln kann helfen, einen Befall frühzeitig zu erkennen und die Schädlingspopulation einzudämmen.

Biologische Bekämpfungsmaßnahmen

Im Freiland bietet sich der Einsatz von natürlichen Gegenspielern und biologischen Pflanzenschutzmitteln an:

  • Nützlinge wie Raubmilben, Schlupfwespen oder Marienkäfer fressen Schädlinge und deren Larven.
  • Regelmäßiges Besprühen mit Neemöl oder Kaliseifenlösung stört die Entwicklung der Schädlinge und macht die Pflanzen unattraktiv.
  • Pflanzenstärkungsmittel auf Basis von Kräuterextrakten erhöhen die Widerstandskraft der Pflanzen.

Bei einem starken Befall können auch chemische Mittel notwendig sein, um die Schädlinge in den Griff zu bekommen. Achtet dabei unbedingt auf die Wartezeiten und Anwendungshinweise, um Rückstände in den Blüten zu vermeiden.

Umgang mit ungünstiger Witterung

Freilandpflanzen sind den Launen des Wetters ausgesetzt und müssen mit Hitze, Starkregen oder Stürmen zurechtkommen. Besonders in der Blütephase können widrige Bedingungen die Ernte gefährden.

Schutzmaßnahmen bei Extremwetter

  • Hagel und Starkregen: Errichtet Folientunnel oder bringt Netze über den Pflanzen an, um die empfindlichen Blüten zu schützen.
  • Stürme und Windböen: Befestigt die Pflanzen an stabilen Rankhilfen oder Gerüsten, um ein Umknicken zu verhindern. Stutzt windexponierte Triebe rechtzeitig ein.
  • Hitze und Trockenheit: Beschattet die Pflanzen mit Netzen oder Vliesen und sorgt für ausreichend Bewässerung. Mulchen hilft, die Bodenfeuchte zu speichern.
  • Kälte und Nachtfrost: Schützt die Pflanzen mit Vlies oder Folie vor nächtlicher Unterkühlung. Wählt robuste, schnellblühende Sorten für kühle Klimazonen.

Schimmel und Fäulnis vorbeugen

Hohe Luftfeuchtigkeit, Nässe und mangelnde Belüftung erhöhen das Risiko für Pilzbefall und Fäulnis der Blüten. Dagegen helfen folgende Maßnahmen:

  • Sorgt durch weiten Pflanzabstand und rechtzeitiges Ausdünnen für eine gute Durchlüftung des Bestands.
  • Vermeidet eine Überdüngung mit Stickstoff, die das vegetative Wachstum fördert.
  • Bringt Regendächer oder Schutzhauben über den Blütenständen an.
  • Kontrolliert regelmäßig auf Anzeichen von Botrytis und entfernt befallene Pflanzenteile sofort.

Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Glück lassen sich Witterungsschäden minimieren und die Blüten gesund bis zur Ernte bringen.

Diebstahl und Entdeckung verhindern

Ein letztes, aber nicht zu unterschätzendes Risiko beim Outdoor-Anbau ist die Entdeckung oder der Diebstahl der Pflanzen durch Fremde. Gerade in der Blütephase, wenn die Pflanzen zu duften beginnen, werden sie zu einem attraktiven Ziel.

Um ungewollte Aufmerksamkeit zu vermeiden, sind eine clevere Tarnung und gute Gegenmaßnahmen gefragt:

  • Wählt einen abgelegenen, schwer zugänglichen Standort fernab von Wegen und Siedlungen.
  • Pflanzt Hanf oder andere hochgewachsene Pflanzen um die Cannabis-Kultur herum, um sie zu verbergen.
  • Vermeidet auffällige Aktivitäten und Besuche am Growspot.
  • Installiert Wildkameras oder Alarmanlagen, um Eindringlinge abzuschrecken und zu identifizieren.
  • Erntet die Pflanzen nach Möglichkeit gestaffelt und zügig ab, um die Entdeckungswahrscheinlichkeit zu senken.

Bedenkt auch, dass der Anbau von Cannabis fast überall rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Informiert euch über die Gesetzeslage und handelt verantwortungsvoll.

Probleme und Rückschläge gehören zu jedem Grow dazu – entscheidend ist, wie ihr damit umgeht. Mit Wachsamkeit, Fachwissen und der Bereitschaft zum Handeln könnt ihr die meisten Schwierigkeiten meistern.

Habt keine Angst davor, Fehler zu machen, sondern nutzt sie als Chance zu lernen und über euch hinauszuwachsen. Auch erfahrene Grower kämpfen immer wieder mit Herausforderungen. Der Erfolg liegt darin, kreative Lösungen zu finden und sich davon nicht entmutigen zu lassen.

In diesem Sinne: Bleibt gelassen, flexibel und fokussiert auf euer Ziel! Damit steht einer befriedigenden Ernte nichts mehr im Wege.

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